Urwald Sababurg

Eldorado für Käfer, Pilze, Fotografen. Vom „Malerreservat“ zum Urwald Sababurg Tief berührt von prächtigen Huteeichen, der märchenhaften Sababurg und den halbwilden Pferden des Gestütes Beberbeck hielt Theodor Rocholl (1854-1933) als junger Mann seine Erlebnisse einer Wanderung mit seinem Vater in den Reinhardswald in präzisen und lebendigen Skizzen und Zeichnungen fest. Der Reinhardswald sollte den aus„Urwald Sababurg“ weiterlesen

Fichtenklumpse

Genial gedacht und doch gescheitert Diese skurril anmutende Pflanzung gibt es tatsächlich nur im Reinhardswald. Fichtenklumpse: eine Eiche oder Buche, rundherum geschützt durch einen Kranz von Fichten, umgeben mit einem Grabensystem. Von Forstinspector Carl Friedrich Mergell stammte diese geniale Idee. Ab 1851 versuchte er mit der Anlage von Fichtenklumpsen den Spagat zwischen Forst- und Hutewirtschaft„Fichtenklumpse“ weiterlesen

Gottsbüren

Wallfahrt und Orgelbau. Das „Wunder von Gottsbüren“ ließ Pilger strömen. Unweit von Gottsbüren, unterhalb des Fischteiches Keßpfuhl, mündet der Fuldebach in die Holzape. Zuvor quert er den kleinen Ort. Als „Buria“ erwähnt, soll Gottsbüren als Siedlung bereits im 9. Jahrhundert existiert haben. Gottsbüren liegt an dem alten Königsweg zur Weser hin, der im Mittelalter Teil„Gottsbüren“ weiterlesen

Sababurg

…und da wurde die Hochzeit des Königssohnsmit dem Dornröschen in aller Pracht gefeiert,und sie lebten vergnügt bis an ihr Ende. „Dornröschen“ Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm Sagen, Mythen und Legenden ranken sich rund um den Reinhardswald. Viele Märchenstoffe, die die Brüder Grimm in Nordhessen sammelten, haben hier ihr Zuhause; darunter das wohl bekannteste Märchen„Sababurg“ weiterlesen

Friedwald

Letzte Ruhe im stillen ForstIm Reinhardswald entstand der erste Bestattungswald FriedWald „Über allen Gipfeln Ist Ruh‘, In allen Wipfeln Spürest Du…“ – spontan könnte Goethes berühmtes Gedicht demjenigen in den Sinn kommen, der, nicht weit vom Quellgebiet der Holzape entfernt, ein ganz besonderes Areal im Reinhardswald betritt. Nordwestlich des Staufenbergs, beiderseits der sogenannten Waldstraße, befindet„Friedwald“ weiterlesen

Hutewald

Waldweide, Schweinemast und Streunutzung hinterließen SpurenDer Hutewald als  faszinierende Natur- und Kulturlandschaft Eigentlich braucht es Bezeichnungen wie Kuhberg oder Hammelhute im Reinhardswald gar nicht, um an die jahrhundertelange Nutzung des Waldes auch als Weide fürs Vieh, zur Schweinemast und Streunutzung zu erinnern. Bis Ende des 19. Jahrhunderts trieben Bauern im Sommer  mehr als 30 000„Hutewald“ weiterlesen