Schöner könnte eine Wanderung wohl kaum enden: Sie leben und arbeiten hier, im auslaufenden Holzapetal, direkt am Wald in einer Landschaft von großer Schönheit; das Holzapetal, das bis heute einen naturnahen Zustand bewahren konnte, gilt Laien und Experten als regelrechter Schatz des Reinhardswaldes. Nach mehr als 20 Kilometern speist der Waldbach hier, kurz vor der„Fischzucht Reinhardswald – Tobias Dworak“ weiterlesen
Autor-Archive:konstanzewild
Forstmann und Naturschützer – Hermann-Josef Rapp
Bernd Steiner, Schweizer Schriftsteller, nannte den Reinhardswald einst „Schatzhaus europäischer Wälder“ – obgleich wohl nicht ganz ohne ironischen Hintergedanken. Gemeinsam mit dem Biologen Jochen Tamm schrieben Sie einmal, das Holzapetal gehöre zu den Kronjuwelen des Reinhardswaldes. Mit Bernd Steiner sind meine Frau und ich sehr gut befreundet. Er hat in seiner Begriffsfindung keinerlei ironische Hintergedanken„Forstmann und Naturschützer – Hermann-Josef Rapp“ weiterlesen
Urwald Sababurg
Eldorado für Käfer, Pilze, Fotografen. Vom „Malerreservat“ zum Urwald Sababurg Tief berührt von prächtigen Huteeichen, der märchenhaften Sababurg und den halbwilden Pferden des Gestütes Beberbeck hielt Theodor Rocholl (1854-1933) als junger Mann seine Erlebnisse einer Wanderung mit seinem Vater in den Reinhardswald in präzisen und lebendigen Skizzen und Zeichnungen fest. Der Reinhardswald sollte den aus„Urwald Sababurg“ weiterlesen
Fichtenklumpse
Genial gedacht und doch gescheitert Diese skurril anmutende Pflanzung gibt es tatsächlich nur im Reinhardswald. Fichtenklumpse: eine Eiche oder Buche, rundherum geschützt durch einen Kranz von Fichten, umgeben mit einem Grabensystem. Von Forstinspector Carl Friedrich Mergell stammte diese geniale Idee. Ab 1851 versuchte er mit der Anlage von Fichtenklumpsen den Spagat zwischen Forst- und Hutewirtschaft„Fichtenklumpse“ weiterlesen
Reinhardswald
Alles verspielt – und doch gewonnen Einst soll der Bischof von Paderborn mit dem Grafen Reinhard um dessen Besitztümer gewürfelt haben. Graf Reinhard besaß große Ländereien und war ein leidenschaftlicher Spieler und Trunkenbold. Der Bischof gewann, der Graf verlor sein Land. Da bat er, ihm einen Wunsch zu gewähren: Noch einmal wollte er auf seinen„Reinhardswald“ weiterlesen
Gottsbüren
Wallfahrt und Orgelbau. Das „Wunder von Gottsbüren“ ließ Pilger strömen. Unweit von Gottsbüren, unterhalb des Fischteiches Keßpfuhl, mündet der Fuldebach in die Holzape. Zuvor quert er den kleinen Ort. Als „Buria“ erwähnt, soll Gottsbüren als Siedlung bereits im 9. Jahrhundert existiert haben. Gottsbüren liegt an dem alten Königsweg zur Weser hin, der im Mittelalter Teil„Gottsbüren“ weiterlesen
Sababurg
…und da wurde die Hochzeit des Königssohnsmit dem Dornröschen in aller Pracht gefeiert,und sie lebten vergnügt bis an ihr Ende. „Dornröschen“ Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm Sagen, Mythen und Legenden ranken sich rund um den Reinhardswald. Viele Märchenstoffe, die die Brüder Grimm in Nordhessen sammelten, haben hier ihr Zuhause; darunter das wohl bekannteste Märchen„Sababurg“ weiterlesen
Friedwald
Letzte Ruhe im stillen ForstIm Reinhardswald entstand der erste Bestattungswald FriedWald „Über allen Gipfeln Ist Ruh‘, In allen Wipfeln Spürest Du…“ – spontan könnte Goethes berühmtes Gedicht demjenigen in den Sinn kommen, der, nicht weit vom Quellgebiet der Holzape entfernt, ein ganz besonderes Areal im Reinhardswald betritt. Nordwestlich des Staufenbergs, beiderseits der sogenannten Waldstraße, befindet„Friedwald“ weiterlesen